Reichssstadttage 2012 - Historisches Festspiel "Der Meistertrunk"

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Reichssstadttage 2012

Nachschau zu den Reichsstadttagen in Rothenburg ob der Tauber vom 07. - 09. September 2012

(prcenter.de) Die Stadt im Zauber und Wandel längst vergangener Zeiten.
Nachschau zu den Reichsstadttagen in Rothenburg ob der Tauber vom 07. - 09. September 2012

Vorbei an Häusern der Altstadt, die Straßen voll mit Menschen gewandet im Stil alter Zeitepochen der vergangenen 1000 Jahre, züngelt sich ein Fackelzug entlang der Serpentinen, bestaunt von den sichtlich beeindruckten Zuschauern.

Feuer und Licht erheben sich über das Taubertal. Handgeklapper und Jubelrufe erschallen unüberhörbar beim Einzug der teilnehmenden Historiengruppen in die Altstadt vom Taubertal herkommend. Mit festem Schritt hinauf zum Plönlein, an der Spitze der Spielmannszug unter bewundernswerter Kondition, den Festspielmarsch spielend.

Es vereint sich die Seele der Stadt und der Menschen zu einem gewaltigen Fackelzug von mehr als 1000 Protagonisten auf dem Weg zum Marktplatz. Nach der Vorstellung der einzelnen Gruppen durch den Tourismusdirektor der Stadt Rothenburg, Jörg Christöphler, in Deutscher und Englischer Sprache folgte die herzliche Begrüßung durch den Oberbürgermeister Walter Hartel.

Rothenburg löscht nun seine Lichter. Der Marktplatz verstummt und es beginnt, das große Fassadenfeuerwerk, unterlegt mit passender Filmmusik. Eine Sensation an Farben, ein Meer aus Feuer und Emotionen. So mancher Besucher sagte: "Es ist bewegend". Und genau das hat es auch getroffen. Ein großes Lob dafür an die Stadt Rothenburg und ihren zahlreichen Helfern.

Tags darauf: Mit besonderer Aufmerksamkeit und Liebe zum Detail, haben es die Pikeniere des Rothenburger Festspiels geschafft, im noch vorhandenen Wehrgraben am Bärenspielplatz neben dem geheimen unterirdischen Gang ein Lagerleben mit allem Drum und Dran zu präsentieren. Allein schon beim Weg vom Galgentor hinab zum Löchle lässt einen der Anblick und die köstlich in die Nase steigenden Gerüche von heißer Brühe und Tellerfleisch das Wasser im Munde zusammen laufen und auf ein schattiges Plätzchen direkt an der Stadtmauer hoffen. Das Bier einer kleinen regionalen Brauerei tut sein übriges dazu.

Die Stimmung steigt wenn sich andere Meistertrunk-Gruppen, wie die Tillywache, die Schwedenreiter oder die Marketenderinnen zum Singen und Musizieren einfinden. Die Stimmung schwappt auf die zahlreichen Gäste und die Rothenburger sofort über und lässt einen in die bunte Vielfalt dieses historischen Spektakels eintauchen.
Ausverkauft bis auf den letzten Platz: das historische Volksschauspiel um den "Der Meistertrunk".

Epochal und beeindruckend in seiner einzigartigen Darstellung der Geschichte und von der Errettung der Stadt Rothenburg im dreißigjährigen Krieg 1631, als der kaiserliche General Johann T'serclaes von Tilly mit seinen Truppen die Stadt erstürmte, eroberte und brandschatzte. Trotz allem Wehen und Klagen seitens des hohen Rats der Stadt und von Stimmen aus dem Volk, selbst der schönen Magdalena, des Bürgermeisters Tochter, wollte Tilly keine Gnade walten lassen.

Nur dem Tauberwein ist es zu verdanken, dass sich Tilly hat milde stimmen lassen. Allerdings nur unter einer Bedingung: Sollte jemand in der Lage sein, den 3 ¼ Liter fassenden Pokal in einem Zug zu leeren, so will er die Stadt verschonen.

Wenn Sie wissen wollen, ob es Alt-Bürgermeister Georg Nusch, der den „Meistertrunk“ gewagt hat, geschafft hat: Erleben Sie es letztmalig in diesem Jahr beim „Rothenburger Herbst“ am Samstag, 6.10.2012, um 15:00 und 18:30 Uhr im Kaisersaal des Rathauses. Karten bekommen Sie auch online unter
www.meistertrunk.de

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Historisches Festspiel "Der Meistertrunk" e.V.
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